Daniela's Blog - Outlander Tours Schottland
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Samstag, 13.07.2019 - Dublin

Am Samstag morgen gingen wir der Einfachheit halber wieder ins gleiche Pub; es gab nicht viele Restaurants, die Frühstück anboten und die Atmosphäre hatte uns ganz gut gefallen. Danach eine der wichtigsten Attraktionen in Dublin, das Trinity College, nur einen kleinen Spaziergang und ein paar Blocks entfernt.

Eine der ältesten Universitäten Europas und Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten,...

...beherbergt das berühmte Book of Kells, natürlich nur hinter Glas und klimatisiert zu besichtigen. Das Book of Kells ist eine illustrierte Handschrift aus dem achten oder neunten Jahrhundert. Sie wird als das überragende Beispiel der insularen Buchmalerei angesehen und wurde im Jahr 2011 zum Weltdokumentenerbe erklärt.

Darüber die weltberühmte Bibliothek und Dutzenden von seitlichen Gängen, voll von uralten Büchern von unschätzbarem Wert, vor jedem Gang die Büste eines Dichters oder Philosophen, von der Antike und den ganz alten Griechen bis hin zur Neuzeit und im hintern Bereich ein weiterer Schatz, die sogenannte „erste Harfe“, ungefähr 1000 Jahre alt, wenn ich mich recht erinnere.

Auch dem darunter gelegenen Giftshop wurde ein ausführlicher Bewuch abgestattet, bevor wir durch den Park Richtung Hinterausgang gingen; dieser war eigentlich abgeschlossen, aber wir fanden einen Wärter, der uns aufschloss, dadurch haben wir einiges an Weg hin zu unserem nächsten Ziel gespart. Natürlich waren wir alle wieder durstig, Frühstück war schon eine Weile her und ich wollte zum Café en Seine, einer berühmten Bar im Stile des Art Deco, die auch in meinem Irland-Buch unter den bedeutendsten Orten des Landes aufgezählt wurde. Vor Ort mussten wir dann allerdings feststellen, dass es inzwischen ganz anders aussah als auf dem beeindruckenden Bildern in meinem Buch, man hatte die Bar vor einem Dreivierteljahr komplett umgebaut, nun im klasssich eleganten und mediterranem Stil, auch sehr schön und sehenswert, aber leider nicht das, was ich mir erhofft hatte. Wir genossen Kaffee und kleine Kuchen zur Stärkung, bevor wir weiter gingen, das Wetter war an diesem Tag traumhaft schön sonnig.

Im großen Park südlich davon, St. Stephens Green, stießen wir erwartungsgemäß auf viele andere Touristen, aber auf noch viel mehr freche Möwen, die den Leuten, die so unvernünftig waren, dort ein Vesper einnehmen zu wollen, das Essen quasi aus der Hand oder dem Teller rissen. Einfach der helle Wahnsinn! Aber natürlich waren viele Leute einfach zu blöd um die Sinnlosigkeit ihres Tuns zu erkennen, wenn keiner mehr was essen würde, wären die Möwen ja irgendwann verschwunden, aber gegen diese penetranten Viecher ist einfach kein Kraut gewachsen – und das scheinen sie auch zu wissen. Trotzdem war der Park sehr schön und weiter drin auch deutlich angenehmer.

Draußen fanden wir dann ein schönes Einkaufszentrum ganz in weiß, ein Denkmal für die Hungersnot und die moderne Einkaufsmeile, die aber so voll war, dass man kaum vorwärts kam und so sind wir gleich in eine schmale Gasse und Richtung des berühmten Temple Bar Bezirks abgebogen. Dort hat es mit Abstand die größte Dichte an Pubs, von denen nicht wenige wahre Schmuckstücke sind.

Auf der anderen Seite des Flusses, über einer Fußgängerbrücke, fanden wir dann einen anderen berühmten Pub names „The Church“ und wie der Name vermuten lässt, eine umgebaute ehemalige Kirche, wo wir uns Getränke bestellten. Leider gab es beim Bezahlen einigen Ärger, weil der von uns bestellte Cocktail namensgleich in alkoholfrei und alkoholhaltig angeboten wurde, was uns abe nicht bewusst war und die Bedienung hatte nicht nachgefragt. Erst beim Bezahlen stolperten wir über den hohen Preis und nach einiger Diskussion mit dem Manager verließen wir verärgert das Lokal.

Christina und Ewald Richtung Apartment, Conny und ich gingen Karin hinterher, die bereits Richtung Dublin Castle aufgebrochen war. Wir buchten eine selbst geführte Tour und waren angenehm überrascht über die Opulenz in den Räumen, dies hatte ich so nach dem Blick von außen gar nicht vermutet. Man stieß auf etliche bekannte englische Könige, die ja für einen langen Zeitraum auch die irischen waren, sowie auf den Aufstand und die neuere, republikanische Geschichte.

Abendessen gab es wieder bei O'Sheas, weil der andere Pub gegenüber wieder zu voll war, um 5 Plätze beieinander zu bekommen.

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© Daniela Biela